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Differenzierungs-Leitfaden

Differenzierungs-Leitfaden: Anpassung für alle Lernenden

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Dieser Leitfaden bietet Strategien zur Anpassung der “Kinder in Bewegung”-Aktivitäten an die unterschiedlichen Bedürfnisse von Grundschulkindern. Differenzierung stellt sicher, dass jedes Kind teilnehmen kann, herausgefordert wird und Erfolgserlebnisse hat.


Verstehen Sie die physischen und kognitiven Voraussetzungen der verschiedenen Altersgruppen.

Kognition

  • Kürzere Aufmerksamkeitsspannen (ca. 10–15 Min. Fokus).
  • Benötigt einfache, klare Anweisungen.
  • Lernt am besten durch Tun (konkretes Denken).

Motorik

  • Grundmotorische Fähigkeiten noch in der Entwicklung.
  • Grobe Koordination variiert stark.
  • Hoher Bewegungsdrang.

Soziales

  • Lernt das Teilen und Abwechseln.
  • Orientierung erfolgt stark an der Lehrkraft.
  • Teamfähigkeit beginnt sich gerade erst zu formen.

Kognition

  • Längere Konzentrationsphasen (15–25 Min.).
  • Kann mehrstufige Anweisungen befolgen.
  • Versteht Strategien und Planung.

Motorik

  • Verfeinerte Grundfertigkeiten.
  • Bessere Balance und gezielte Kraftdosierung.
  • Konsistente Leistungsfähigkeit.

Soziales

  • Starke Peer-Beziehungen.
  • Kann eigenständig in Gruppen arbeiten.
  • Übernimmt erste Führungsrollen.

Nutzen Sie das STEP-Framework, um jede Aktivität im Handumdrehen anzupassen:

ElementBeschreibungBeispiele
Space (Raum)Spielfläche ändern.Distanzen verkürzen/vergrößern, Hindernisse einbauen.
Task (Aufgabe)Aktivität modifizieren.Regeln vereinfachen, Zusatzaufgaben stellen.
Equipment (Gerät)Material anpassen.Unterschiedliche Größen, Gewichte oder Hilfsmittel.
People (Personen)Gruppierung anpassen.Kleingruppen, Partnerwahl, Peer-Support.

Beispiele, wie Sie die Anforderungen je nach Gruppe steuern können.

Einfacherer Zugang:

  • Unterstützung durch die Hand der Lehrkraft.
  • Kurze Strecken (Stopp & Go).
  • Fokus auf das sichere Auf- und Absteigen.

Einfacherer Zugang:

  • Nur 2 Kinder pro Ski.
  • Die Lehrkraft gibt den Rhythmus vor (“Links, Rechts”).
  • Kurze, gerade Zielgerade.

4. Unterstützung für leistungsschwächere Schüler

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Geduld und positive Bestärkung sind die Schlüssel zum Erfolg für Kinder mit motorischen Verzögerungen oder Ängsten.

HerausforderungStrategieBeispiel
Koordinative ProblemeIn kleinste Schritte zerlegen.Balance: Stehen → Schritt → Gehen.
AufmerksamkeitsdefiziteKlare visuelle Marker nutzen.Farbige Pylonen für Stationen.
Angst/UnsicherheitSchrittweise Heranführung.Erst Zuschauen, dann mit Stütze probieren.
Geringe KraftKürzere Aktivitätsphasen.Stationenwechsel nach 3 statt 5 Minuten.

Für Kinder, die Übungen schnell meistern, sollten Erweiterungen bereitgehalten werden.

StrategieBeschreibungBeispiel
Komplexität erhöhenFertigkeiten kombinieren.Balancieren und gleichzeitig jonglieren.
Kognitive LastDenkbahn hinzufügen.Auf nummerierte Steine in 2er-Schritten hüpfen.
Führungsrollen”Junior-Coach”-Funktion.Mitschülern die Technik erklären.
PräzisionZielbereiche verkleinern.Säckchen durch einen kleinen Reifen werfen.

GerätLeichterStandardSchwerer
KugelfangspielGroßer Becher, langer Faden.Standard.Kleiner Becher, Augen zu.
Jonglierbälle1 Ball, Handwechsel.Kaskade mit 2 Bällen.3 Bälle, Tricks.
Rola-BolaBreitere Rolle, Partnerhilfe.Freies Stehen.Kniebeugen auf dem Brett.
StelzenNiedrigste Stufe, Wandstütze.Frei gehen.Slalom auf höchster Stufe.

Stellen Sie sicher, dass jedes Kind wertgeschätzt wird:

  • Fehler feiern: Ein Sturz vom Pedalo ist Teil des Lernprozesses.
  • Wahlmöglichkeiten: “Willst du heute Level 1 oder Level 2 probieren?”
  • Keine Vergleiche: Der Fokus liegt auf der individuellen Verbesserung, nicht auf dem Sieg über andere.
  • Rollentausch: Auch leistungsschwächere Kinder können Experten für Teilbereiche sein (z. B. Materialchef).

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