1. Wer? (Zielgruppe)
Primär: 2.–4. Klasse.
Sekundär: Schüler mit “schlaffer” Haltung oder niedrigem Muskeltonus.
Voraussetzung: Vertrauen auf Parcours 1 & 2.
Dieser Circuit verlagert den Fokus von einfachem Gleichgewicht zu Kraft und Ausdauer. Er erfordert von Schülern, Haltungen längere Zeit beizubehalten und ihre Rumpfmuskeln zu kontrollieren, um schwerere Geräte zu handhaben. Dies baut die körperliche Belastbarkeit auf, die für lange Schultage benötigt wird.
1. Wer? (Zielgruppe)
Primär: 2.–4. Klasse.
Sekundär: Schüler mit “schlaffer” Haltung oder niedrigem Muskeltonus.
Voraussetzung: Vertrauen auf Parcours 1 & 2.
2. Was? (Aktivität)
Ein anspruchsvoller Kurs, der schwereren Widerstand und Aufgaben mit längerer Dauer verwendet.
3. Wo? (Ort)
Turnhalle: Matten erforderlich für alle Stationen.
4. Wann? (Zeitierung)
Phase: Mitte des Programms (Woche 4-6).
Dauer: 30 Minuten.
5. Warum? (Ziel)
Gegen “Haltungskollaps” anzukämpfen. Viele Kinder haben Schwierigkeiten, gerade zu sitzen, weil ihr Rumpf schwach ist. Dies führt dazu, dass sie sich auf Tische lehnen, den Kopf in die Hände legen und das Gehirn einschlafen lassen.
6. Wie? (Methodik)
Zeit unter Spannung: Anstatt “Anzahl der Wiederholungen” geht es darum, “wie lange können Sie es richtig halten?”
Stichwort: “Machen Sie sich so groß wie ein Baum.”
7. Welche? (Ressourcen)
Geräte: Rola-Bola, Pedalo-System (Wawago oder mehrere Classic), Gewichtsbälle, Turnmatten.
Ein körperlich anspruchsvoller Circuit, der Einsatz und Ausdauer belohnt.
Die Pedalo-Ausdauer (10m - 15m)
Verwenden Sie Pedalo Classic oder Wawago.
Herausforderung: Eine längere Strecke oder um einen weiten Umfang fahren.
Variation: Rückwärts fahren, um verschiedene Muskelketten anzusprechen.
Fähigkeit: Beinkraft und aerobe Kapazität.
Der Atlas-Träger (Balance-Balken + Gewicht)
Gehen Sie auf dem Balance-Balken während Sie einen Medizinball (1-2kg) oder ein schweres Buch tragen.
Herausforderung: Das Objekt hoch über dem Kopf halten oder an die Brust gedrückt, ohne zu wackeln.
Fähigkeit: Rumpfaktivierung und Wirbelsäulenausrichtung.
Der Flamingo-Stand (Boden/Pad)
Auf einem Balance-Pad auf einem Bein stehen.
Herausforderung: Augen schließen und bis 10 zählen.
Fähigkeit: Propriozeptive Dominanz (das Entfernen der Vision lässt die Muskeln härter arbeiten).
Der Surfer-Hocke (Rola-Bola)
Auf dem Rola-Bola.
Herausforderung: Eine langsame Hocke ausführen (Knie beugen) und wieder aufstehen, ohne dass das Brett den Boden berührt.
Fähigkeit: Dynamische Rumpfkontrolle und Oberschenkelkraft.
Körperlicher Tonus ist direkt mit mentalem Tonus verbunden.
Die Wissenschaft: Das RAS im Hirnstamm reguliert Wachheit. Haltungsmuskeln senden Signale an das RAS.
Verbesserung: Durch das Engagement der Anti-Gravitationsmuskeln (Extensoren) im Atlas-Träger senden wir starke “Aufwach”-Signale an das Gehirn. Schüler, die sich oft zusammensacken, fühlen sich oft schläfrig; die Verbesserung der Rumpfkraft hilft, das Gehirn wach und aufnahmebereit fürs Lernen zu halten.
Die Wissenschaft: Das Kleinhirn koordiniert glatte Bewegungen.
Verbesserung: Die Surfer-Hocke auf dem Rola-Bola ist eine hochcomputergestützte Aufgabe für das Kleinhirn. Es muss ständig Mikroeinstellungen der Muskelzündung vornehmen. Das Training dieser Effizienz macht “Still sitzen” viel stoffwechselgünstiger für das Kind und lässt mehr Glukose für den präfrontalen Kortex (Denken) übrig.
Die Wissenschaft: Schwere Arbeit (Heben, Drücken) setzt Dopamin und Serotonin frei.
Verbesserung: Der Widerstand, der durch das Pedalo Wawago oder gewichtete Bälle geboten wird, bietet “schwere Arbeit”-Input. Dies ist beruhigend und organisierend für das Nervensystem, besonders für hyperaktive (ADHS) Kinder. Es hilft ihnen, sich “geerdet” zu fühlen.
Die Wissenschaft: Haltung beeinflusst die Atemtiefe.
*Verbesserung: Um gut mit einem Gewicht über dem Kopf zu balancieren, muss man rhythmisch atmen. Bessere Zwerchfellfunktion oxygeniert das Blut besser und versorgt das Gehirn mit Energie für akademische Arbeit.
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